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Gesundheitsnachrichten


TV-Tipp: Wenn das Sprechen klemmt  05.09.2010

Sandra, 13, begann zu stottern, als sie vier Jahre alt war und sich ihre Eltern scheiden ließen. Da sich das Stottern nicht besserte, ließ Sandra sich beurlauben, um an einer Stotterer-Intensiv-Therapie für Jugendliche teilzunehmen. Christopher, 15, begann zu stottern, als sein Vater schwer erkrankte. Die Symptomatik verstärkte sich, als sein Vater zwei Jahre später starb. Sämtliche Therapien brachten nur eine kurze Besserung. Da der Leidensdruck unerträglich wurde, entschied er sich ebenfalls zur Intensiv-Therapie. Wie Sandra und Christopher sind etwa fünf Prozent aller Kinder und ein Prozent der Erwachsenen vom Stottern betroffen. Die Sprechstörung beginnt meist im Alter zwischen zwei und fünf Jahren. Man vermutet eine genetische Veranlagung zum Stottern, aber auch Ängste spielen eine Rolle. Der Film begleitet die beiden Jugendlichen bei ihrer Therapie am Sprachheilzentrum Ravensburg. Der Sprachtherapeut Frank Herziger geht den Ursachen des Stotterns nach, arbeitet Tag für Tag mit den Jugendlichen an den Symptomen und legt viel Wert auf psychologische Betreuung und auf das Zusammenleben in der Gruppe. Eine Arbeit, die bis in die Wurzeln der Persönlichkeit geht. Neun von hundert Deutschen sind behindert - einige von ihnen mehrfach und besonders schwer. Die Art der Behinderung kann sehr unterschiedlich sein: Blindheit, Taubheit, Bewegungsunfähigkeit, eine starke geistige Behinderung oder Autismus. Die Sendereihe "Das besondere Lernen" porträtiert behinderte Kinder und Jugendliche und dokumentiert die schulischen und außerschulischen Anstrengungen. Der 3. Teil folgt am 13. September. Tipp: Öffnet externen Link in neuem FensterTherapeuten, die Stottern behandeln, finden Sie in der Deutschen Therapeutenauskunft!

Quelle: Quelle: Pressedienst Das Erste, September 2010
Foto: © reinhard grimm / pixelio.de
Erfasst am: 05.09.2010 


Expedition Schweinehund  03.09.2010

Genau das werden die Mitarbeiter der Deutschen Gesundheitsauskunft in der Zeit vom 18.10. bis 20.12.2010 tun. Ja, müssen die denn nicht arbeiten? Doch, sie werden ganz normal an ihrem Arbeitsplatz sitzen und wie jeden Tag Wünsche und Anregungen unserer Kunden (Ärzte, Therapeuten, Pflegeeinrichtungen, Wellnesseinrichtungen, Apotheken etc.) umsetzen. Wie soll das dann gehen? Die Antwort ist VIRTUELL. Wir haben mit der Expedition Schweinehund einen virtuellen Gehwettbewerb ins Leben gerufen. Eine Gesundheitsaktion, an der alle teilnehmen können, die die Alltagsbewegung steigert, die die Gesundheit, den Teamgeist, die Kommunikation und Spaß fördert aber vor allen Dingen sehen wir persönlich darin eine lohnende Investion in unsere Mitarbeiter und schätzen die enorm hohe Erreichbarkeit. ZurExpedition Schweinehund laden wir alle Praxen und Einrichtungen, sowie deren Mitarbeiter und Patienten ein, unsere Teams und den Schweinehund herauszufordern. Ziel ist, die Schritte im Alltag auf mindestens 10.000 zu erhöhen, eine Anzahl, die man in der Medizin als Aktivitätsschwelle bezeichnet. Sie verändern Ihr Bewegungsverhalten in dem Sie Treppen steigen, Fahrradfahren, Mittagsspaziergänge unternehmen oder auch Sport treiben. Dazu bekommen Sie von unserem Kooperationspartner tappa.de einen Schrittzähler, der ihre Schritte den ganzen Tag über fast unscheinbar zählt. Abends tragen Sie Ihre Schritte in Ihre persönliche Seite und können sehen, wer die 527 km am schnellsten zurücklegt. Macht Sie das neugierig? Möchten Sie vielleicht auch teilnehmen, mit Mitarbeitern, Patienten, Freunden, Nachbarn oder Ihrer Familie? Unter www.deutsche-gesundheitsauskunft.de/expedition-schweinehund finden Sie ausführliche Informationen über die Konditionen und wie Sie sich anmelden können. Fordern Sie uns, andere Teams und vor allen Dingen den Schweinehund heraus!

Quelle: Quelle: Deutsche Gesundheitsauskunft, 3. September 2010

Erfasst am: 03.09.2010 


Tumorkrank und trotzdem fit!  01.09.2010

Mainz - Krebserkrankte sind während ihrer medikamentösen Behandlung häufig mit Phasen der Passivität konfrontiert. Bewegungsmangel und Inaktivität prägen den Alltag der Patienten. Diesem häufig unnötigen Verlust an Lebensqualität begegnet das Institut für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz mit einem ambulanten Rehabilitationsangebot: Ab 9. September treffen sich Tumorpatienten jeden Donnerstag ab 10.15 Uhr in der Bewegungshalle im Untergeschoss des Gebäudes 505 (Chirurgie) in der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz), um eine Stunde lang Koordination, Muskelkraft, Ausdauer und Gleichgewicht zu trainieren. Zusammen mit der Kursleiterin, der Physiotherapeutin Tania Kilian, lernen und üben die Kursteilnehmer auch Atem- und Entspannungstechniken. Dieses ambulante Reha-Angebot wird von einigen Firmen unterstützt, so dass die Teilnahme für die Betroffenen derzeit kostenfrei ist. Interessenten können sich zu einem Vorgespräch und einem Eingangs-Check telefonisch unter 06131 17-2085 anmelden. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung. Im Rahmen von Tumorerkrankungen kommt es sehr häufig zu medikamentösen Behandlungen, die die physische und psychoemotionale Belastungsfähigkeit der Patienten drastisch reduzieren. Insbesondere Bewegungsmangel und Inaktivität sind typische Kennzeichen solcher Behandlungsphasen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Betroffenen diese Phasen der Passivität überwinden, sobald die Therapie dies erlaubt. Dies geschieht oft aus einem Gefühl der Überforderung heraus, aus mangelndem Vertrauen zur eigenen Leistungsfähigkeit, aus fehlendem Antrieb und Unsicherheit. So schöpfen zahlreiche Patienten ihre Möglichkeiten bei weitem nicht aus. Weiterer Verlust von Leistungsfähigkeit, Unzufriedenheit und soziale Isolation sind typischen Folgen. Das ambulante Rehabilitationsangebot in Form einer physiotherapeutischen Gruppentherapie zielt darauf ab, dass Patienten das verlorene Selbstvertrauen in den eigenen Körper wiederfinden, Zugang zur realen Belastbarkeit gewinnen, ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigern und damit Passivität und sozialen Rückzug verhindern. Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung - die Apotheke und die Transfusionszentrale - gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet.

Quelle: Quelle: pressrelations.de, 30.08.2010
Foto: © Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Erfasst am: 01.09.2010